Was tun?

"Bringt doch alles nix"?!? - Eine weit verbreitete Einstellung und Ausrede für alles und Jeden. Wem es nicht reicht, das Weltgeschehen oberschlau vom Sofa aus zu kommentieren, bekommt hier ein paar Anregungen, was man tun kann, um ganz konkret Partei für den Grüngürtel und eine Verkehrswende in Kiel zu ergreifen.

wastun fakten

Die wichtigste Erkenntnis bei der Vorbereitung für diese Seite und vielen Gesprächen, die in den letzten Monaten geführt wurden: Viele Kielerinnen und Kieler haben noch garnicht mitbekommen, dass ein weiterer Teil des Kieler Grüngürtels für eine fragwürdige vierspurige Schnellstraße geopfert werden soll. Und selbst betroffene Kleingärtnerinnen und Kleingärtner belehren einen, dass das Projekt überhaupt nicht mehr aktuell wäre. Oder ganz im Gegenteil: alles ist fertig geplant, die Gelder stehen schon bereit. Man könne nur noch demütig den Vollzug dieses unabwendbaren Götterurteils ("die da oben") abwarten.

Deshalb am allerwichtigsten: gebt die Infos weiter! Das heißt:

megaphon

Man kann ja nicht immer gleich mit 2000 Menschen während der Rush-Hour auf dem Theodor-Heuss-Ring spazieren gehen, um "von unten" Druck für eine Verkehrswende zu machen. Es gibt auch viele kleine Möglichkeiten, um den Verantwortlichen für die irren Straßenplanungen im Kieler Süd-Osten auf den Keks zu gehen. Und diese sitzen nicht nur in Berlin oder auf Landesebene - sondern allen Dementi zum Trotz auch im Kieler Rathaus.

Im Idealfall wird man dabei auch auf Menschen treffen, die gute Argumente überzeugender finden als veraltete Planungen oder die Parteibeschlüsse von Anno Tobak. Und in den letzten beiden Jahren seitdem bielenbergkoppel.de online ist, hat sich gezeigt: Das kann nicht nur erfolgreich sein, sondern auch Spaß machen.

Was heißt das konkret?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich für den Erhalt des Grüngürtels oder eine Verkehrswende in Kiel zu engagieren. Das fängt an mit den Umweltverbänden.

In vielen Städten gibt es Wartelisten, um an eine Kleingartenparzelle zu kommen. In Kiel ist die Situation in den Vereinen unterschiedlich, was sicher teilweise auch hausgemachte Gründe hat.

Eine Möglichkeit, diese stadtnahen grünen Oasen für kommende Generationen zu sichern, ist selbst einen Garten zu pachten. Und in Bezug auf die Südspangen-Planung:

Jetzt erst recht!

come together kl

Wie gehts weiter?

Wer Interesse an einem persönlichen Austausch in vielleicht größerem Kreis hat oder sich engagieren möchte, möge sich gerne über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Facebook-Gruppe melden.